5. Januar 2014

Als Siebtklässler zum Gymnasium (SVZ)

Lübzer Eldenburg-Gymnasium wirbt mit einem Tag der offenen Tür / Latein als zweite Fremdsprache möglich / Konzeptklasse geplant

Bis Ende Februar 2014 müssen sich die Eltern der jetzigen Sechstklässler entschieden haben, welche weiterführenden Schulen ihre Kinder besuchen wollen – Grund genug für das Eldenburg-Gymnasium Lübz (EGL), sich bereits am vergangenen Sonnabend drei Stunden lang öffentlich zu präsentieren und dabei um seine künftigen Siebtklässler zu werben…

Großes Interesse fand die Informationsveranstaltung bei den Eltern.

Nicht nur Lehrer waren an diesem Tag präsent, sondern auch der Förderverein und viele Schüler. Sie boten sich als Führer durch das Labyrinth der Gänge und Säle an und standen Rede und Antwort. Darunter waren auch Zwölftklässler, die 2014 vor dem Abitur stehen und deshalb umso kompetentere Auskünfte zu vergeben vermochten.

Als einzige Schule im Umkreis bis Parchim oder Waren bietet das Lübzer Eldenburg-Gymnasium seinen neuen Schülern als 2. Fremdsprache die Wahlmöglichkeit zwischen Französisch und [frühbeginnenden] Latein[unterricht] an. Dazu gab es ausführliche Informationen und vor allem einen Schnupper-Unterricht. Außerdem ist – in Abstimmung mit den Eltern und Schülern – eine so genannte Konzeptklasse geplant. Dabei gestaltet sich der Unterricht nicht allein nach Fachstunden, sondern nach interdisziplinären Projekten. „Schule ist mehr als Wissensvermittlung im Unterricht“, betonte der stellvertretende Schulleiter Torsten Schwarz.

 

Tasten, Gitarre, Schlagzeiug und Stimme: Schulband „Schlagwerk“. Foto: Horst Kamke

Die Schule organisiert deshalb so genannte Expro-Tage, wo ganze Klassen auswärts unterwegs sind, um beispielsweise an einer Landtagssitzung teilzunehmen. Das Eldenburg-Gymnasium wirbt unter anderem auch damit, dass kaum Unterricht ausfällt „sondern konsequent und qualifiziert vertreten wird“. Grundlage für das Schulleben ist die von John Hattie verfasste Studie „Lernen sichtbar machen“. Außerdem kann das Gymnasium einen Ansprechpartner vorweisen, der dort im Freiwilligendienst sein Soziales Jahr absolviert. Das findet inzwischen bundesweites Interesse, sodass sich die Schule die Bewerber gezielt aussuchen kann. Auch die Sachausstattung kann sich sehen lassen: Ein Internet-Café oder gar drei Fachsäle mit insgesamt fast 150 Computern hat kaum eine andere Schule in der Region zu bieten. Von dort aus wird der Internetauftritt betreut (www.eldenburg-gymnasium.de) und außerdem am neuen Schuljahrbuch gearbeitet.

Die Schülervertretung informierte über aktuelle Projekte wie „Schule mit Courage“ oder „Schule ohne Rassismus“. Die Fächer Philosophie, Mathematik, Sport, Musik, Kunst, Geografie, Biologie, Physik, Chemie warben mit neuzeitlichen Konzepten.

Welchen hohen Stellenwert außerdem die Musik genießt, wurde durch die Auftritte von Schulchor und Instrumentalisten (Querflöte, Akkordeon, Violine, Gitarre) deutlich. Außerdem lud die Schulband „Schlagwerk“ – betreut von Olaf Schulz – zum Mitspielen ein.

Horst Kamke

 

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