26. Juni 2013

Gemeinsam in Ferien verabschiedet (Quelle: SVZ)

Zum zweiten Mal haben jetzt viele Klassen des Eldenburg-Gymnasiums mit einem großen Fest gemeinsam den Abschluss des gerade zuende gegangenen Schuljahres gefeiert. Dazu eingeladen waren auch die zukünftigen Siebtklässler mit ihren Eltern. “Angesichts der Tatsache, dass viele Schüler zu dieser Zeit eine Klassenfahrt unternahmen, etwa zwei Drittel aber trotzdem kamen, kann man den Besuch als gut bezeichnen”, sagt Schulleiterin Franka Waburg. Diejenigen, die nicht unterwegs waren, beschäftigten sich zehn Tage lang mit verschiedenen Projekten wie etwa dem Bau eines Bootes  für die Badewannen-Rallye in Plau am See (wir berichteten) und “Schule ohne Rassismus” sowie der Vorbereitung des Festes. Bei ihm bauten die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel Stände mit selbst gebackenem Kuchen, Getränken und anderen Lebensmitteln auf, machten Musik,  spielten Theater oder luden zu Basketball, Dart und Dosenwerfen ein. “Die Initiative, das Schulfest zu veranstalten, geht auf Eltern zurück, besonders von Silke Lemcke und Jacqueline Ahrens”, sagt Lehrer Gerd Vorhauer.

Zweitgenannte war Lehrerin im Diakoniewerk Kloster Dobbertin und schlug diesmal vor, von dort die Trommel- und Stepptanzgruppe sowie Solisten einzuladen, die auch kamen. “Das haben wir gern angenommen, weil es dabei hilft, Toleranz zu stärken, worauf wir allgemein großen Wert legen”, so Kerstin Grow, die am Eldenburg-Gymnasium unterrichtet und die Organisation der Veranstaltung maßgeblich unterstützt. “Und natürlich ist es schön, mit dem Stand ein paar Euro für die Klassenkasse einzunehmen, aber klar war, dass  wir nicht das Geld, sondern den Spaß und die Idee, die Aktivität in den Vordergrund stellen.” Auch in diesem Jahr habe das Fest allen gut gefallen und man wolle es beibehalten. Allerdings hoffe das Team bei der Vorbereitung ebenfalls seitens der Schüler künftig auf mehr Helfer. Gefragt sei kreative Unterstützung.
Die Klassenreisen führten die Schüler unter anderem in den Harz und nach Dresden. Kerstin Grow war mit ihren Jugendlichen in der sächsischen Metropole.  Der Stadt entsprechend spielte Kunst eine große Rolle. “Es ging darum, die Schüler an sie heran zu führen”, sagt die Lehrerin. Sehr beliebt sei zum Beispiel der Besuch der seit einigen Jahren wiederaufgebauten, im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten  Frauenkirche gewesen. Andere interessierten sich unter anderem für das militärhistorische Museum. Es gab auch Freizeit, aber unabhängig davon war die Beschäftigung mit Kultur jeden Tag vorgeschrieben: “Jeder durfte sich etwas aussuchen, was er mit einer Gruppe anschauen möchte.”

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