Theaterkurs am EGL – Proben für den großen Tag (svz 30-04-2019)

Theater-AG des Eldenburg-Gymnasiums bereitet sich auf die Aufführung ihres Stücks „Irre? Irrelevant!“ am 23. Mai vor

Theater 2019

Wollen den Fall gemeinsam lösen: Greta Hülße als „Praktikant“ (v.l.) und Anna Meyer als „Hauptkommissar Harald Müller“ hören Leonie Gehler als „Marika Strahl” genau zu.
Foto: Niels Troelenberg

Niels Troelenberg Lübz

Einmal in der Woche wird ein Teil des Eldenburg-Gymnasiums Lübz zur Theaterbühne umfunktioniert. Dann probt die Theater-AG der Schule. Das Ziel der jungen Darsteller ist Donnerstag, der 23. Mai. An diesem Tag möchten sie ihr Stück „Irre? Irrelevant!“ um 18.30 Uhr im Atrium des Gymnasiums einem breiten Publikum präsentieren.

19 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr für die Theater-AG bei Lehrerin Maria Hansekowski angemeldet. Sie kommen aus den siebten bis zehnten Klassen. Für die Siebt- und Achtklässler ist die AG ein Ganztagsschulkurs, für die Neunt- und Zehntklässler ein Wahlpflichtfach. Zur diesjährigen Zusammensetzung sagt die AG-Leiterin: „Wir haben viele Wiederholungstäter und natürlich auch neue Teilnehmer.“ Letztere würden überwiegend aus den siebten Klassen kommen.
Wie in den vergangenen Schuljahren wurde das Stück auch dieses Mal wieder vollkommen neu von den Schülern geschrieben. Maria Steffen aus der 10c erklärt, dass es zuerst eine Orientierungsphase gegeben habe, in der ein Brainstorming stattfand und Ideen gesammelt wurden. „Da kam schon grob die Richtung ,Krimi’ auf“. Zudem wollten die Schüler komödiantische Aspekte in die Story einbinden.
Nachdem die Grundidee stand, wurden Gruppen gebildet, die sich nach und nach die einzelnen Szenen ausdachten und mit Dialogen aufschrieben. Immer wenn mehrere Szenen fertig und geprobt waren, stellten sich die Gruppen die Ergebnisse gegenseitig vor, um sich Meinungen einzuholen und den Szenen so den nötigen Feinschliff zu verpassen. Mittlerweile sind mehr als 30 Unterrichtsstunden in Vorbereitung und Proben geflossen. Und dabei scheint etwas sehr Gutes herausgekommen zu sein. Eine „schaurig-schöne Krimikomödie mit Gruselfaktor“ nennt Maria Steffen das Ergebnis. Lehrerin Hansekowski weist darauf hin, dass es wichtig sei, „von Anfang an auf Details zu achten, um alles genau zu verstehen“. Wegen der Informationen, die „zwischen den Zeilen“ mitgeteilt werden und dem gruseligen Finale, empfiehlt die Pädagogin das Stück für Kinder ab zwölf Jahren.
Dass sich ihre Bemühungen und vielen Proben am Ende ausgezahlt haben, wollen die Schülerinnen und Schüler nun am 23. Mai unter Beweis stellen. An diesem Tag soll sich um 18.30 Uhr der imaginäre Vorhang im Atrium des Gymnasiums heben. Die Schüler hoffen auf möglichst viele Besucher. Der Eintritt ist frei, aber um eine kleine Spende wird gebeten.