Spannende Tagestour zu Schülerfirmen in Mecklenburg-Vorpommern

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Ein kalter Montagmorgen im Januar, 8:30 Uhr, erster Tag der Winterferien. Nach und nach finden sich Lehrerinnen und Lehrer (und sogar zwei Schüler) aus verschiedenen Berliner Schulen im Grand Hostel, Berlin-Tempelhof ein. Ein willkommener Ort um sich aufzuwärmen und bei einen kleinen Frühstück die heutige Reisegruppe kennenzulernen. Die Spannung ist groß. „Was wird uns heute erwarten, was werden wir erleben und erfahren“ fragen sich einige. Andere nutzen sofort die Gelegenheit mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, die sich genau wie sie, für das Thema Lernen in einer Schülerfirma interessieren.

Fast pünktlich, kurz nach 9:00 Uhr, geht die Fahrt dann los. Das Ziel? Das Eldenburg-Gymnasium in Lübz, Mecklenburg-Vorpommern. An dieser Schule arbeiten schon seit mehreren Jahren zwei ganz unterschiedliche Schülerfirmen. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt erwartet die Ausflügler dort das Schulleitungsteam. Die Schulleiterin Frau Waburg und ihre Kolleginnen und Kollegen schaffen es mit ihrer Begrüßung sofort, dass sich alle willkommen fühlen.

Der erste Weg führt – durch die helle und freundliche Schule – zum Schülerfirmenraum der „Technica Light & Sound Schüler-GmbH“. Die zehn Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin sind ein wenig aufgeregt, so große Besuchergruppen haben sie hier nicht oft. Aber sie sind professionell und erfahren genug, um alle Fragen der Berliner souverän zu beantworten. Sie berichten von ihren Einsätzen auf Veranstaltungen und Festivals, bei denen sie für die Licht- und die Tontechnik engagiert werden. Entsprechend eindrucksvoll ist auch der Raum der Schülerfirma, die Besucher sitzen zwischen riesigen Bassboxen und einer ganzen Batterie Scheinwerfer.

Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer aus Berlin nutzen die Besuchszeit. Sie wollen z.B. wissen, wie die Schülerfirma sich organisiert und wie die Zusammenarbeit im Team funktioniert. Sie erfahren, dass die Schülerfirma nur so gut funktionieren kann, weil die gesamte Schule hinter ihnen steht und es den Schülerinnen und Schüler damit ermöglicht ihre eigenen Erfahrungen zu machen und sich auszuprobieren. Sie erfahren auch, dass hier die „Kleinen“ (die Schüler aus den Klassenstufen sieben bis zehn) von den „Großen“ (den Schüler aus den Klassen 11 und 12) lernen und angeleitet werden.

Viel zu schnell muss die Besuchergruppe weiterziehen. Die nächste Station? Die Besichtigung des Schülerfirmenraums der „Lübzer Turmeulen Schüler-GmbH“. Die Eulen bieten Gästen Führungen durch das Lübzer Stadtmuseum und den 700 Jahre alten Amtsturm an. Ganz Interessierte konnten auch Rundgänge durch den Wasserturm, die alte Wassermühle und die Stadt Lübz bei der Schülerfirma buchen.

Konnten?

Ja, denn leider befindet sich dieses Schülerunternehmen gerade im Umbruch oder löst sich ganz auf.  Andere Aufgaben rückten in den Vordergrund und es blieb nicht mehr genug Zeit und Kraft für die Mitarbeit in der Schülerfirma. Zwei “Noch-Turm-Eulen” erzählen den Besuchern was sie alles lernen konnten – durch die Arbeit in der Schülerfirma, aber auch durch das Ende derselben. Aufmerksam hören die Besucher zu, in vielen Gesichtern sieht man Zustimmung und ein auch wenig Bewunderung.

Nach einem kurzen Mittagessen geht die Fahrt weiter, in Richtung Berlin. Vorher wird aber noch kurz in der alten Scheune Bollewick Station gemacht. Dort haben alle noch einmal die Gelegenheit sich mit den zwei Schülerfirmenberaterinnen aus Berlin und ihrem Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern auszutauschen. Ganz praktische Antworten auf die kleinen und großen Fragen der Schülerfirmenarbeit sind hier besonders gefragt. Der eine oder andere Mitreisende erfährt hier auch mehr über die Unterstützungsangebote der Koordinierungsstelle für Schülerfirmen in Berlin.

Kurz nach 17:00 Uhr ist die Reisegruppe wieder in Berlin. Die letzten Kilometer verkürzt eine spezielle Version des bekannten Spiels „Wer wird Millionär“. Fünfzehn Fragen rund um das Thema Schülerfirma, Pädagogik, Musik und junge Menschen wollen richtig beantwortet werden. Und auch wenn die Million dann nur virtuell ist, viele Einblicke und neue Anregungen haben alle Ausflügler gewonnen.

Die Koordinierungsstelle für Schülerfirmen in Berlin bedankt sich, bei allen Mitreisenden, dem Team des Eldenburg-Gymnasiums, der Servicestelle Duales Lernen und dem Schülerfirmenberater aus Mecklenburg-Vorpommern Thomas Evers.

Quelle: http://www.berlinerschuelerunternehmen.de/index.php/beitraege-anzeigen/items/spannende-tagestour-zu-schuelerfirmen-in-mecklenburg-vorpommern.html