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  • Zierer-2-lübzcontent-1464629544Volleyball-2016-2 HOMEPAGEJD Fr. ThesdorfVolleyball-2016-12content-1464629546content-1464629552content-1464629533content-1464629540Theaterprobe-2016  HOMEPAGETheaterprobe-2016content-1464629542content-1464629530Theaterprobe-2016  HOMEPAGEcontent-1464629538content-1464629550content-1464629536content-1464629551JD ZuschauerStadtführer-einfach-2 HOMEPAGEVolleyball-2016-2 HOMEPAGEcontent-1464629541content-1464629547content-1464629548content-1464629534Mit-Argumenten-Stärke-gezeigt-c2 HOMEPAGEcontent-1464629535Mit-Argumenten-Stärke-gezeigt-a HOMEPAGEBO- Tag 25.3.2017content-1464629553Lehrercontent-1464629545Mit-Argumenten-Stärke-gezeigt-b HOMEPAGEcontent-1464629532content-1464629539Herr Nagel

Oberschule Lübz 1948-1959

VorgeschichteZum Anfang

Am 1. September des Jahres 1947 wurde in der Teiloberschule Lübz, die später zur Oberschule Lübz wurde, eine 9. Klasse eingerichtet. Dieser Schritt könnte auf einem Beschluss der Landesregierung Mecklenburgs basieren. Die Anzahl der Schüler betrug zu dieser Zeit 19 bis 22 Schüler (genaue Zahlen liegen nicht vor). Neun der genannten besuchten vorher die 8. Klasse der Lübzer Grundschule, die übrigen kamen aus anderen Grundschulen, die sich vor allem im Osten des Kreises befanden. Da kein Internat existierte, wurden die Gymnasiasten bei Privatpersonen untergebracht und verpflegt. Eine ehemalige Schülerin erinnert sich an die damaligen Zustände, das Schulgebäude und die Einrichtung betreffend: „Der Unterricht fand in dem damals noch vorhandenen Hofgebäude der Schule in der Schulstraße statt (links des Schulhofes in Richtung der ehemaligen Badeanstalt lag es). Dieses Gebäude war vor 1945 für den Unterricht gesperrt und beherbergte nun unsere 9. Klasse als einzige im 1. Stock. Das Klassenzimmer war mit alten zweisitzigen Schulbänken und einer Tafel ausgestattet. In der Ecke stand ein eiserner Ofen, den wir im Winter während des Unterrichts selber heizten. So recht warm wurde es trotzdem nicht, aber wir waren ja nicht verwöhnt. Als älteste Schüler, denen man schon einige Sonderrechte einräumte, fühlten wir uns jedenfalls trotzdem wie die Könige.”

Sie erinnert sich auch an viele gemeinsame Aktivitäten, wie Kinobesuche und Klassenfeste. Eine Einschränkung gab es allerdings aufgrund der Nachkriegszeit: Oft fehlten Unterrichtsmittel. Außerdem mussten die Lehrer extrem flexibel sein, das heißt, sie unterrichteten zahlreiche Unterrichtsfächer gleichzeitig. So erging es auch Herrn Henning: „Herr Henning war ein strenger, gerechter, aber auch sehr einfühlsamer Klassen- und Fachlehrer. Er unterrichtete uns in Deutsch, Englisch und Latein, Biologie und Physik in sehr fordernder und zum Mitarbeiten anregender Weise.” berichtete uns Frau Hildegard Sporns, geb. Wagner.

Trotz des beschriebenen anspruchsvollen, disziplinierten Unterrichts sei die Schulzeit als sehr angenehm empfunden worden. Nach diesem Schuljahr allerdings mussten die ehemaligen Lübzer Schüler nach Parchim wechseln. Dort wurden sie auf die zukünftigen 10. Klassen aufgeteilt. Die Altschüler bedauerten dies sehr. Gründe für den Wechsel lagen möglicherweise sowohl darin, dass es nicht genügend qualifizierte Lehrkräfte in Lübz gab, als auch in materiellen Problemen beim weiteren Aufbau der Oberschule. Also legten diese ehemals Lübzer Schüler ihr Abitur in Parchim ab.

Aufbau der SchuleZum Anfang

Die Geschichte unserer Schule beginnt am ersten September 1948, als die 9. Klasse der Teiloberschule in die damalige Grundschule Lübz einzog. Der Vollständigkeit halber muss aber erwähnt werden, dass bereits ein Jahr vorher, 1947, eine neunte Klasse an diese Schule angeschlossen wurde, jedoch auf Anordnung des Kreisschulamtes Parchim in die dortige Oberschule überführt werden musste.

In der „neu” entstandenen „Oberschule” gab es nennenswerte Probleme, da die Schulteile weder organisatorisch noch räumlich voneinander getrennt waren. Die Schüler wurden von Grundschullehrern unterrichtet, die für den Fachunterricht an einer Oberschule qualifiziert waren. Der Unterricht wurde in einem Nebengebäude erteilt, welches vor dem Ersten Weltkrieg als Provisorium errichtet worden war, jedoch 1936 von der Baupolizei gesperrt wurde.

Noch zum Zeitpunkt des Einzuges herrschten dort für heutige Zeiten unvorstellbare Lernbedingungen. In den Klassenräumen wurde gegessen und gelernt, die Schule sackte jedes Mal ab, wenn der Grundwasserspiegel sank. Daraus resultierte ein Höhenunterschied von bis zu dreißig Zentimeter in einem Raum. Weitere Faktoren, die das Lernen erschwerten, waren die im Winter gemessenen Tiefstwerte im Raum um acht Grad Celsius, wobei sich manche Altschüler immer noch schmunzelnd an den großen Kanonenofen erinnerten. Da es zu Beginn unmöglich war, ein Internat zu bauen und einzurichten, wurden die Schüler, die aus den umliegenden Dörfern oder aus der Nachbarstadt Plau stammten, bei Freunden oder Verwandten, aber auch privat untergebracht. Der Wirt des Hotels „Stadt Hamburg” erklärte sich bereit, den Schülern ein Mittagessen zu einem angemessenen Preis anzubieten. Da die Schüler auf die Unterstützung der Eltern angewiesen waren, wobei in den Nachkriegszeiten in vielen Fällen nur noch die Mutter am Leben war, nahmen sie jede staatliche Hilfe dankbar an.

LernbedingungenZum Anfang

Die Lernbedingungen der beginnenden Oberschulausbildung unterschieden sich sehr stark von denen, die heutige Schülergenerationen gewohnt sind. Man musste mit dem auskommen, was an materiellen Gegebenheiten vorhanden war, und das war in den Anfangsjahren nicht gerade optimal. Das Klassenzimmer, das von den Schülern selbst zu heizen war, diente gleichzeitig als Unterrichtsraum, Essenraum und Aufenthaltsraum.

Frau Helga Zühlke, geb. Poppel (Abitur 1955), stellte uns folgenden Abdruck zur Verfügung. Sie schrieb uns: „Es wird immer angenommen, dass für alle Schüler Schulgeldfreiheit bestand. Das stimmt nicht. Einige mussten Schulgeld bezahlen. Damit waren aber nicht die Schulbücher bezahlt".

Auch die inhaltliche Seite ließ besonders im Grundschulalter häufig zu wünschen übrig. Es gab erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den Schülern aus der Stadt und denjenigen, die vorher die Dorfschule besucht hatten. Diese Schüler wurden in der Nachkriegszeit lediglich im Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet. So waren sie beispielsweise in den Naturwissenschaften sehr benachteiligt und manche Schüler hatten deshalb das Gefühl, die Umstellung von der Grundschule zur Oberschule nicht bewältigen zu können.

Das Fremdsprachenangebot war im Vergleich zu heute minimal. Anfangs wurden zwar noch Latein und Englisch unterrichtet, jedoch konnten die Schüler später nur noch Russisch als Fremdsprache erlernen, was eine große Benachteiligung bei eventuellem Schulwechsel oder auch beim späteren Studium darstellte.

Weiterhin wurde von vielen Altschülern, hier vor allem von Jungen, deren Lieblingsfach häufig eine Naturwissenschaft war, kritisiert, dass es viel zu wenig Experimentalunterricht in den Fächern Physik und Chemie gab. Dies war dann auch der Grund dafür, dass der Unterricht vielen Schülern zu monoton und theoretisch erschien.

Das erste Abitur an unserer SchuleZum Anfang

Das Schuljahr 1951 war für das Gymnasium von großer Bedeutung. Erstmalig wurde in Lübz. eine 12. Klasse auf das Abitur vorbereitet. Horst Geisler, damaliger Abiturient, berichtet über den Verlauf seiner Reifeprüfung:

Das erste Abitur

Wie war das eigentlich damals im Frühjahr 1952? Obwohl es doch erst sechs Jahre her ist, musste ich doch lange nachdenken, um mich an die Ereignisse zu erinnern. Zu viele jüngere Erlebnisse haben die Erinnerung an das „Abi” schon recht verblassen lassen. Wie waren nicht nur wir, sondern auch die Lehrer aufgeregt, als 1952 der erste Jahrgang der jungen Lübzer Oberschule in das Abitur stieg. Denn es war ja nicht nur die Leistungsprüfung für die Schüler, in der wir zeigen sollten, dass wir das Wissen, das unsere Lehrer im Verlaufe von vier Jahren vermittelt hatten, sondern es war ja auch eine Bewährungsprobe für die Lehrer und die ganze Schule. Da wir die ersten Abiturienten in Lübz waren, konnten wir uns ja nicht auf die Erfahrungen älterer Jahrgänge stützen. Die Zeit bis zu den letzten Tagen des Aprils, dem Termin unserer schriftlichen Prüfungen, verging sehr schnell. Jeder Lehrer versuchte noch, uns möglichst viel einzutrichtern, damit wir gut vorbereitet waren. Wir Abiturienten hatten uns zu kleinen Lernkollektiven zusammengeschlossen, in denen wir den Stoff bestimmter Fächer wiederholten. Es wurde gelernt wie nie zuvor.

Tag des Lehrers 1953

Bald waren die Tage der schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Russisch und in den Wahlfächern gekommen. Jeder von uns erhielt einen Einzelplatz, um ungestört arbeiten zu können. Alle waren immer gespannt, wenn um 8 Uhr der Briefumschlag mit den Themen des Tages geöffnet wurde. Dann machten sich alle an die Arbeit, um das Beste aus dem gewählten Thema herauszuholen.

Schnell war diese erste Etappe überstanden. In den Unterrichtsstunden und zu Hause wurde das mündliche Abitur vorbereitet. Als nette Einlage wurden die beiden Tage der Sportprüfung im Mai empfunden. Dabei wurden keine Rekorde erzielt. Ehe wir uns versahen, war mit dem 7. Juni der letzte Schultag herangekommen. Jeder Lehrer gab uns noch gute Ratschläge, tröstete Verzweifelte und sprach uns Mut zu. Am 9. und 10. Juni fanden dann die mündlichen Prüfungen statt. Von ihnen wäre weiterhin nichts Besonderes zu berichten, als dass, entgegen aller unserer pessimistischen Vorhersagen, doch alle bestanden. Ein feuchtfröhlicher Abend im Volkshaus vereinte die Prüfungskommission und die frischgebackenen Abiturienten zu einer kleinen Vorfeier. Dabei wurde der letzte Rest der Aufregungen hinuntergespült. Am 6. Juli fand die offizielle Feier mit der Überreichung der Zeugnisse statt. Für uns Abiturienten war es der Abschied von unserer Schulzeit, unseren Lehrern und unserer Schule. An dieser Stelle sei nochmals unseren Lehrern für ihre Mühe gedankt. Wir Abiturienten des ersten Jahrgangs sind heute sechs Jahre später in alle Winde zerstreut. Gerne denken wir jedoch an unsere Schulzeit zurück und freuen uns immer wieder, wenn wir als „Veteranen” zu den Schülerhilfen eingeladen werden.

Wir wünschen unserer Oberschule und ihren Lehrern alles Gute und viele schöne Erfolge für die nächsten zehn Jahre.”

Abschiedslied der Abiturienten des Jahres 1952

Zum Abschied reichen wir uns die Hände
Und sagen leise Gott sei Dank!
Die Schulzeit ist ja nun zu Ende.
Sie war ja so lang.
Wir woll’n sie stets im Herzen tragen.
Wir werden euch stets im Geiste sehn
Und singen einst in späteren Tagen:
Es war ja so schön!
Übers Jahr, wenn die Kornblumen blühen,
komm’n wir wieder, komm’n wir wieder.
Wenn die 11. ins Abi wird gehen,
werden wir uns drüber freuen.
Und wir gehen Hand in Hand
durch die schöne alte Stadt
und wir singen uns ein Lied:
Oh, wie wär es schön!
Oh wie wär es schön!
Könnten wir nochmal,
oh wie wär das schön,
zur Schule geh’n.

H. G. 1952

Das Jahr 1953Zum Anfang

Als die SED 1952 den Aufbau des Sozialismus zum Programm erhob, entschied sie, die Staatsmacht als Hauptinstrument zur Schaffung der Grundlagen des Sozialismus einzusetzen. Das bedeutete die systematische Übertragung des sowjetischen Modells der stalinistischen Gewaltmethoden.

In dieser Phase des sich verschärfenden Klassenkampfes kam es der SED im Besonderen darauf an, “den Widerstand gegen den sozialistischen Aufbau zu brechen und feindliche Agenten unschädlich zu machen.” Bei der Ausübung ihrer Funktion als Instrument des sozialistischen Aufbaus wurde von der Staatspartei SED häufig der Bogen überspannt.

1953 waren zwei Lübzer Oberschüler von der Schule verwiesen worden, weil ihnen vorgeworfen wurde, als Mitglieder der “Jungen Gemeinde” republikfeindlich im Sinne des “imperialistischen Klassenfeindes” gehandelt zu haben. Es handelte sich hierbei um die Schüler Meta Fokken und Wolfgang Jastram. Auch Lehrer der Oberschule Lübz mussten aus politischen Gründen unter dem Vorwurf, die “Junge Gemeinde” unterstützt zu haben, in die Bundesrepublik fliehen, wie z.B. Herbert Welke und Günter Eckstein.

Die betroffene ehemalige Schülerin, Meta Häntschel geb. Fokken, erinnert sich:

„Die politischen Gegensätze spitzten sich immer mehr zu. Mutter drängte mich, die Stunden der “Jungen Gemeinde” zu besuchen. 2-3-mal folgte ich ihrem Wunsche. Die Versammlungen gaben mir nichts, und ich blieb ihnen fern. … In der Pause übergab mir ein Mitschüler die Zeitschrift der “Jungen Gemeinde”, „Die Stafette”, da ich die letzte Stunde nicht besucht hatte. … Ich steckte sie nichts Böses ahnend und ohne Interesse in meine Schultasche. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass dies bereits eine vorbereitete Aktion im Hinblick auf den Tag X war. … Noch am gleichen Tag gab ich diese Zeitschrift an einen Mitschüler, der aktives Mitglied der “Jungen Gemeinde” war, weiter. An einem der nächsten Tage war eine außerordentliche Schülerversammlung anberaumt. Solcherlei Versammlungen fanden häufig statt, da ja stets aufs Neue aktuelle politische Themen mit viel Getöse propagiert werden mussten. … Eigenartigerweise saßen in dem großen Saal verteilt Arbeiter aus Lübzer Betrieben, das Lehrerkollegium, Mitglieder der Kreisleitung der FDJ und der Kreisparteileitung, zwischen denen wir uns verteilten. … Nach einer flammenden Rede durch einen Vertreter der FDJ-Kreisleitung, in der es um den „bösen Klassenfeind” und andere Bösewichter in unserer Gesellschaftsordnung ging, kam man … zu dem eigentlichen Anlass dieser Versammlung. … Mein Name wurde genannt. Eine Flut von Schimpfkanonen ergoss sich über mich. … Einige der verstreut umhersitzenden “Werktätigen” forderten die „Beseitigung” solcher „Elemente” aus unserer Schule.” Alle, selbst Mitschüler aus der eigenen Klasse, forderten den sofortigen „Rausschmiss”. Was hatte ich Böses getan? Ich war mir keiner Schuld bewusst.

Gleich im Anschluss wurde eine Abstimmung über die „Entfernung aus der Schule” abgehalten, bei der mit Ausnahme von zwei mutigen Klassenkameradinnen alle dafür waren. Hiermit war ich aus der Schule entfernt und musste meinen FDJ-Ausweis abgeben. Dabei erfragte ich auch den Grund des Rausschmisses. Die Lehrer hatten während der Versammlung still und blass das Geschehen verfolgt. Ein Wort, eine Bemerkung, eine Verteidigung der Ex ­ Kandidaten und mit selbiger Minute wäre auch die Lehrkraft entfernt worden. Die FDJ-Leitung sagte mir daraufhin, dass mein Besitz der „Sirene”, eine westdeutsche Hetzzeitschrift, die ich gar nicht besaß, der Anlass dafür war. Ich verstand die Welt nicht mehr. An jenem Tag hatte ich doch nur die „Stafette” bei mir.

Einspruch bei oberen Behörden hatte keinen Zweck,… , So kam nur eine Flucht über Westberlin zu Verwandten nach Lübeck in Betracht. Und diese einzige Lösung festigte sich immer mehr. Und so geschah es dann auch. …

In West-Berlin angekommen, begann nun für mich der erniedrigende Lauf durch die Aufnahmelager. Tagsüber ging es von Behörde zu Behörde. In diesen Tagen erfuhr ich, dass mit dieser Aktion in der Lübzer Oberschule ein Exempel zur Abschreckung und Einschüchterung statuiert werden sollte. Diese Aktion wurde am gleichen Tag an vielen Schulen in der DDR durchgeführt….

In einer Lübecker Schule besuchte ich die 11. Klasse der Oberstufe. Im Sprachunterricht verstand ich kein Wort – die Schüler sprachen fließend englisch und französisch. … Und von der Geschichte hatte ich ja sowieso in dieser Auslegung bisher nichts gehört. Jedoch hatte ich in den naturwissenschaftlichen Fächern einen wesentlichen Vorsprung.

Viele Wochen später erreichte mich ein Brief. Die DDR hatte das an uns vollzogene Exempel als Unrecht erkannt und die Schulentlassung rückgängig gemacht!

“Ich entschloss mich ohne Zögern zur Rückkehr.”

Wie Meta Fokken so wurde auch Wolfgang Jastram von der Schule verwiesen und verließ die DDR. Infolge der politischen Kursänderung im Sommer 1953 kehrte jedoch auch er nach reiflicher Überlegung und einer Zusage für einen Studienplatz zurück. Er machte 1954 als bester Schüler des Jahrganges sein Abitur und erhielt eine Belobigung. Trotz seiner hervorragenden Leistungen erhielt W. Jastram keinen Studienplatz und ging daraufhin wieder nach Westdeutschland, wo er Flugzeugbau, Physik und Pharmazie studierte.

Traditionen – KulturZum Anfang

Die Schüler der ersten Jahrgänge an unserer Schule können kaum Angaben über die schulischen Traditionen machen, denn sie waren noch mit dem Ausbau der Unterrichts- sowie der Internatsbaracke und dem Ausbau des Schwimmbeckens beschäftigt. Erst langsam entwickelten sich kulturelle und sportliche Aktivitäten, die das Miteinander der Schüler und Lehrer über den Unterricht hinaus bestimmten.

Ein ehemaliger Schüler beschreibt die Entstehung der ersten Arbeitsgruppen wie folgt: “So bauten wir mit viel Elan den Chor sowie die Volkstanz-, Klampfen-, Theater- und Sportgruppen auf. Wir haben unsere Anleitungen, außer von den Lehrern, aus den Zeitungen „Junge Welt” und „Junge Generation” erhalten. Von den übergeordneten Organen der FDJ haben wir damals kaum etwas bemerkt.”

Volkstanzgruppe der Oberschule

Zu den vielseitigen Aktivitäten gehörten unter anderem auch das Mandolinenorchester und die Bastelnachmittage. Der Chor, einer der ersten kulturellen Gruppen an der Oberschule, gewann mit seinen Auftritten viele Auszeichnungen. „Jeder hat mitgemacht, weil es Spaß machte, wir brauchten nicht gezwungen werden”. Im Repertoire waren vor allem Volkslieder und Lieder mit politischen Inhalten. Durch die stimmliche Ausbildung in den Proben verbesserten sich die Leistungen der Sänger, sodass sich die Lübzer immer häufiger im Wettstreit mit anderen messen konnten, besonders mit den Chören der Oberschulen Ludwigslust und Plön. Die dabei erworbenen Prämien wurden in einheitliche Kleidung für die ganze Gruppe investiert, die Mädchen bekamen schöne bunte Röcke, an die sich noch viele ehemalige Schüler erinnern. Mit der Zeit entstand eine gewisse Konkurrenz mit dem Chor der Oberschule Parchim, „jeder wollte besser sein”.

Außerdem existierte eine Volkstanzgruppe an der Schule. Die Tanzgruppe und die Kapelle ernteten bei ihren Vorführungen sehr viel Beifall. Hauptsächlich wurden traditionelle mecklenburgische Volkstänze aufgeführt, wie zum Beispiel zu Liedern wie „Wenn hier ein Pott mit Bohnen steht” oder „Wenn der Topp aber nun Loch hat”.

Kurzzeitig gab es an unserer Schule ein Mandolinenorchester, das von Frau Kleinemöller geleitet wurde. Viele der Altschüler aus den 50er Jahren erinnerten sich noch mit Begeisterung an die Fahrt zu den „3. Weltfestspielen der Jugend und Studenten” in Berlin 1951.

Diese Treffen der Jugend aus aller Welt werden noch heute regelmäßig organisiert, wobei sie ihren damaligen Stellenwert verloren haben. Die Schüler mussten ihre Teilnahme selbst finanzieren. Um die eigenen Kosten so gering wie möglich zu halten, stellten einige von ihnen bereits Wochen zuvor ein buntes Programm zusammen, mit dem sie dann per Fahrrad durch die Dörfer in der Umgebung (Passow, Granzin, Wahlstorf) fuhren und es auf Festen vorspielten. Mit dem Erlös dieser Veranstaltungen wurde die Fahrt nach Berlin möglich.

Ehemalige Teilnehmer erinnern sich, dass sie in Güterwaggon nach Berlin fuhren und den Weg vom Parchimer Bahnhof nach Lübz zu Fuß antreten mussten. Auch dadurch wurde dieses Erlebnis unvergesslich.

Umzug Mai '48

Die absoluten Höhepunkte waren, wie auch heute noch, die Klassenfahrten. Während sich einige Klassen damit begnügten, eine Radtour nach Plau zum Zelten zu unternehmen, fuhren andere in die Sächsische Schweiz, nach Weimar, Leipzig oder auch nach Stralsund, Hiddensee oder Rügen.

Auch damals wurden schon zu verschiedenen Anlässen Schulfeste organisiert, die bei den Schülern sehr beliebt waren und eine angenehme Abwechslung zum monotonen Schultag darstellten. Klassenfeste fanden relativ häufig statt, da man während der Jahre an der Oberschule zu einer festen Gemeinschaft zusammengewachsen war. Diese Feste wurden, aufwendig vorbereitet und mit großer Vorfreude erwartet.

Aufgrund der bescheidenen finanziellen Möglichkeiten bedienten sich die Schüler ihrer Phantasie und zauberten mit einfachen Dingen der Natur einen kunstvollen Karnevalssaal. Dieser wurde von den Schülern mit sehr viel Mühe mit Kräutern, Blättern und Ranken dekoriert, was bei so manchem Gast Erstaunen und Bewunderung auslöste.

Die vorherrschende Atmosphäre war ausgelassen, und die gute Laune der Schüler wurde durch Stimmungslieder, die später, durch die FDJ gesteuert, durch Volkslieder ersetzt wurden, gesteigert. Bestimmte Lieder wurden dann aus ideologischen Gründen verboten; stattdessen wurden politische Lieder gesungen.

Auch das Frühlingsfest, bei dem sogar Bowle getrunken werden durfte, wurde mit großer Freude erwartet.

In den 50er Jahren war es selbstverständlich, dass die Schüler im Sommer unentgeltlich bei der Feldarbeit halfen. Bei der Erntehilfe auf dem Land wurden meistens Kartoffelkäfer gesammelt oder Kartoffeln geerntet.

Die Mehrheit der Schüler war mit Begeisterung dabei und dankbar für jede Art der Abwechslung an der frischen Luft. Für die getane Arbeit gab es zwar kein Geld, aber belohnt wurden die fleißigen Schüler mit einem guten Essen. Immerhin hatten sie viel Spaß und nur das zählt.

Zu den kulturellen Ereignissen der 50er Jahrgängen gehörten die Theaterbesuche in Schwerin. Die Schüler bezeichneten die Aufführung des „Freischütz” als „großes Erlebnis”. Ebenfalls besuchten die Abiturienten die Vorführung des Stückes „Aida”.

Dieser Ausflug regte sie dazu an, sich auch selber kreativ zubetätigen.

Sie stellten sich der Herausforderung und wollten z.B. “Das Kälberbrüten” von Hans Sachs oder das Stück „Der zerbrochene Krug” von H. von Kleist aufführen. Dazu bastelten sie die Kulisse und nähten die Kostüme selbst. Um die Werbetrommel zu rühren, hängten sie Plakate in den Dörfern aus, in denen sie dann ihr Stück zeigten, und sich so Geld verdienten.

Schon sehr früh hatte sich die Tradition durchgesetzt, dass Schülerinnen und Schüler der elften Klasse den Abiturienten auf dem Abschlussfest das Studentenlied “Gaudeamus igitur, juvenes   dum   sumus”   vortrugen,   um   ihnen   damit   alles   Gute   in   ihrem   kommenden Lebensabschnitt zu wünschen.
Der Zusammenhalt der einzelnen Klassenstufen war sehr stark ausgeprägt, so dass selbst heute noch, nach über 40 Jahren, häufig Klassentreffen stattfinden. Darüber hinaus wird der Kontakt von vielen ehemaligen Schülern auf telefonischem oder brieflichem Wege aufrechterhalten.

SportZum Anfang

Eine bedeutende Rolle spielte der Sport an unserer Schule schon von Anfang an. Ein Schüler bemerkte dazu: „Für Sport steht der Name Günter Eckstein an oberster Stelle.” Unter seiner Leitung wurden die „Schüler in den verschiedensten Sportarten wettkampfreif gemacht”. So nahmen die Besten bei den Sportfesten in Plau oder an den Turnwettkämpfen gegen die Oberschule in Ludwigslust teil. Die Sportfeste wurden bei den meisten Schülern in guter Erinnerung gehalten. Es fanden Leichtathletikwettkämpfe mit anderen Schulen, wie z. B. Parchim, Ludwigslust, Plön und Crivitz, Turnwettkämpfe, Fußballspiele und sogar eine Schulmeisterschaft im Eishockey statt. Weiterhin wurden Schul- und Kreismeisterschaften, u. a. in 400 m, 800 m, 1000 m, 5000 m und Kugelstoßen ausgetragen. Folglich gab es viele Gelegenheiten zum Leistungsvergleich. So berichtete auch ein Altschüler: „Man konnte zeigen, dass etwas in einem steckte …” Dies alles erforderte Leistungsbereitschaft, hartes Training, Ehrgeiz sowie Ausdauer.

DDR-Auswahl Binz (1950) Turnerin ganz links Johanna Eckslein, Turner ganz rechts Günter Eckstein

Für besondere Leistungen wurden Anerkennungen in Form von Urkunden und Medaillen verliehen.

1956 wurde rechts neben den Schulbaracken mit dem Bau des Schwimmbeckens begonnen. Eine ehemalige Schülerin erinnerte sich noch daran, dass sie in ihrer Freizeit mit den Händen Zement für das Becken mischte. Der Bau wurde mit 3500 Mark finanziert, die eigentlich für die Entschlammung des Feuerlöschteiches geplant waren. Zur Freude der Schüler war das Schwimmbecken mit einem 3-Meter-Brett ausgestattet. Bemängelt haben die Altschüler, dass „es an der Filteranlage haperte”. Zwischen dem Becken und den Schulbaracken lag ein Park mit einem Brunnen, umgeben von Bäumen. Durch das Schwimmbecken war die Voraussetzung geschaffen, Wasserball zu spielen. Die Spieler trainierten viel in ihrer Freizeit und waren am Wochenende oft bei Turnieren.

Heute ist davon jedoch nicht mehr viel zu sehen, da das Schwimmbecken zugewachsen ist. Mitte der 50er Jahre bestand zwischen der OS Lübz und dem Internatsgymnasium Plön in Schleswig-Holstein eine Schulpartnerschaft, die sich besonders in sportlichen Vergleichs­wettkämpfen im Geräteturnen, Fußball, Leichtathletik und Schwimmen äußerte.

In den Jahren 1955 und 1956 besuchten sich Sportler und Sportlerinnen gegenseitig in ihren Schulen. Dieser Kontakt brach aufgrund der bestehenden politischen Verhältnissen in der DDR 1957 ab. Das Internatsgymnasium Plön stellte uns freundlicherweise folgende Auszüge aus der Schülerzeitschrift „Der Scheinwerfer” zur Verfügung.

Martin Roß in Plön 1955

„Geräteturnen Plön – Lübz

Im Rahmen der Sportvergleichswettkämpfe mit der Oberschule Lübz fand am Sonntag, dem 22. Mai, vormittags, der Gerätewettkampf in der Turnhalle statt. Ca. 180 Schaulustige hatten sich eingefunden, um den seltenen Kampf mitzuerleben.

Es standen sich zwei Mädchenriegen zu je 5 und zwei Jungenriegen zu je 4 gegenüber, die zu Beginn des Wettkampfes mit dem Turnierlied auf den Lippen in, die Turnhalle einmarschierten. Herr Dr. Klose, der diesen Wettkampf leitete, sprach einige einleitende und erklärende Worte zum Publikum und wünschte abschließend beiden Mannschaften viel Erfolg und einen fairen Wettkampf.

Es wäre zu ausschweifend, auf alle Geräte einzugehen. Gesagt sei, dass die Jungen am Hochreck, auf der Matte, am Hochbarren und am Langpferd turnten bzw. sprangen. Die Mädchen turnten am Stufenbarren, auf der Matte oder auf der „blanken Diele”, sprangen am Breitpferd, und als vierte Übung kam bei unseren Gästen der Schwebebalken oder die Ringe, bei der hiesigen Riege das brusthohe Reck dazu.

Entgegen aller Erwartungen erlebten wir einen ausgeglichenen Kampf, die sich am besten in dem knappen Sieg der Lübzer Jungenriege, nämlich mit neun zehntel Punkten Vorsprung spiegelt. Nach dem Hochreck lag unsere Riege mit 4 zehntel Punkten zurück, holte auf der Matte jedoch 1,5 Punkte auf und lag nach der Barrenübung immer noch mit 7 zehntel Punkten in Führung. Diesen äußerst dünnen Vorsprung verloren wir jedoch am Langpferd, und unterlagen ehrenvoll mit 9 zehntel Punkten.

Etwas deutlicher fiel der Sieg der Lübzer Mädchenriege aus. Die Gästemädchen waren nicht nur körperlich überlegen, sondern schienen auch ein ganz anderes Training genossen haben. So erschien uns allen der Vorsprung von nahezu 6 Punkten nicht nur in jeder Hinsicht gerechtfertigt, sondern den gezeigten Leistungen nach auch vollauf verdient.”

Auszug aus dem Plöner „Scheinwerfer“, September 1956

Lehrer-Schüler-VerhältnisZum Anfang

In unseren Interviews und Briefen erfragten wir bei unseren Altschülern, wie sie in ihrer Schulzeit das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern einschätzten.

Die Antworten waren vielfältig und breit gefächert. Am Anfang unserer Schulgeschichte, also während des Baus der Schule und des Volleyballfeldes, herrschte ein entspanntes Verhältnis.

Herr Geisler erinnert sich an ein „ausgezeichnetes Verhältnis zu den Lehrern”.

Die Mehrheit der Altschüler aus den 50er Jahrgängen bewertete den Zusammenhalt der Lehrer und Schüler untereinander als sehr gut. Eine ehemalige Schülerin vermutet, dass diese guten Beziehungen aus der Tatsache resultieren, dass die Menschen insgesamt sehr harmoniebedürftig miteinander umgingen.

„Nach dem Krieg waren wir alle bereit, den Weg in eine neue Zeit mit Begeisterung und Euphorie zu beschreiten.” (Herbert Hartwig, Jahrgang 1952) Jedoch sahen die Altschüler jeden Lehrer bis zur letzten Unterrichtsstunde als Respektsperson an. Anschließend, bei den FDJ-Aktivitäten und Nachmittagsveranstaltungen, empfanden viele der Befragten das Verhältnis als freundlich und kameradschaftlich. Für uns erstaunlich war, dass sich sehr viele Schüler noch an die Namen der Lehrer erinnerten – und das nach über 46 Jahren …!

Eine Vielzahl der ehemaligen Schüler verbinden noch heute schone Erinnerungen an bestimmte Lehrer aufgrund von deren Menschlichkeit, ihres fairen Verhaltens sowie der fachlichen Kompetenz.

Diese positiven Eigenschaften führten dazu, dass die Lehrer schon zur Schulzeit von den Schülern „geachtet und verehrt” wurden. Für viele Abiturienten blieben die Lehrer zeitlebens Vorbilder.

In Interviews und einigen Zuschriften wird jedoch auch deutlich, dass einige Schüler wenig oder kein Vertrauen zu politisch aktiven Lehrern entwickelten. Sie fürchteten sich vor ihnen, da in Zeugnissen genau festgehalten wurde, ob sich jemand an den „gesellschaftlichen Aktivitäten im Sinne der sozialistischen Staatsmacht” beteiligte. In den Zeugnisbeurteilungen wurde ebenfalls vermerkt, ob und wie sehr sich der Schüler in der FDJ arrangierte und wie stark sein politisches Interesse war.

Eine Altschülerin (Jahrgang 1954) stellte uns den Wortlaut ihrer Beurteilung zur Verfügung: „Jeglicher politischen Arbeit stand sie ablehnend gegenüber, ihr fehlt jegliche Verbundenheit mit unserem Staat. Ihre Mitgliedschaft zur FDJ war stets nur formal.” Weiterhin führte eine „falsche” Äußerung in Bezug auf den Staat oder dessen Arbeit zu Zeugnisbeurteilungen, die dem Betreffenden den vorgestellten Ausbildungsweg verbauten.

So gibt es neben schönen auch eine Vielzahl negativer Erinnerungen, die bei den Altschülern bis heute noch nicht verblasst sind. „Gelitten haben meine Freunde und ich unter der politischen Situation, in der anders denkende Menschen, die nicht in das gewünschte Schema passten, Schwierigkeiten ausgesetzt waren.” (Ingtraut Hollmann, Jahrgang 1954). Ein anderer Schüler beurteilte das Schüler-Lehrer Verhältnis aus heutiger Sicht nicht ganz so extrem. „Trotz des politischen Drucks bestand mit den meisten Lehrern ein stilles Einverständnis, das Beste aus der Situation zu machen.”

Allgemein ging aus allen Antworten hervor, dass zu politisch engagierten Lehrern ein kühles und zurückhaltendes Verhältnis bestand, das jedoch auch von Disziplin und Achtung geprägt war. Der Kontakt mit den Schülern und den politisch aktiven Lehrern begrenzte sich lediglich auf den Unterricht. Andere Lehrer waren dagegen auch außerhalb der Schulräume zu Diskussionen bereit. Oft wurden solche Gespräche am Nachmittag in der Schulbibliothek abgehalten. Auf diese Weise opferten einige Lehrer viel Zeit und Geduld, wofür ihnen noch heute manche Schüler dankbar sind. Die Mehrheit der Altschüler haben ihre „Pauker” in guter Erinnerung, so auch Ursula Fliegner (Jahrgang 1952):

Lehrerkollegium 1949

„Den guten Deutschunterricht haben wir Herrn Welke zu verdanken … Herr Welke ist es auch gewesen, der uns als Klassenlehrer die ganze Oberschulzeit hindurch betreut und darüber hinaus beratend bei der Wahl unserer Studienfächer geholfen hat. Das gute Verhältnis zu Herrn Welke dauert bis heute an. Wir treffen uns nach wie vor alle 2 Jahre “.
Eine andere ehemalige Schülerin schrieb, dass das Verhältnis von den Schülern so unterschiedlich empfunden wurde, wie die Menschen unterschiedlich in ihrer Art sind.

Auszüge aus den Prüfungsfragen zum Abitur in GegenwartskundeZum Anfang

April 1955, 12. Klasse, Oberschule Lübz

1 Grundlagen der Staatsgewalt.
a) In der DDR geht die Staatsgewalt vom Volke aus. Nachweis!
b) Die Bedeutung der doppelten Unterstellung der Organe des Staates.

2 Unsere Volkskammer
a) Aufgaben und Arbeitsweise der VK.
b) Unterschied zwischen VK und einem bürgerlichen Parlament.

3 Gesetzgebung in der DDR
a) Weisen Sie a. d. Entstehung eines Gesetzes d. demokr. Charakter unseres Staates nach.
b) Inhalt und Bedeutung des Jugendförderungsplanes der Regierung für 1955.

4 Unser Präsident
a)  Sein Leben.
b) Vergleichen Sie seine Stellung mit dem Präsidenten in der Weimarer Republik.

5 Unsere Regierung
a) Bildung und Zusammensetzung der Regierung.
b) Die Arbeit unserer Regierung gilt den Interessen des ganzen deutschen Volkes.

6 Unsere Regierung
a) Ihre Verantwortlichkeit gegenüber der Volkskammer.
b) Aufgaben und Arbeitsweise des Ministerrates.

7 Unsere Regierung
a)  Verantwortliche Mitarbeit der Blockparteien i. d. Reg.
b)  Unterschied zwischen unserer Reg. und einer Koalitionsreg. in kap. Staaten.

8 Die weitere Demokratisierung unseres Staates
a) Das Gesetz über die Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe.
b)  Beispiele über die Auswirkung dieses Gesetzes.

9 Die weitere Demokratisierung unseres Staates
a) Aufgaben und Arbeitsweise des Bezirkstages.
b) Die Bedeutung der allgem. Mitarbeit der Bevölkerung für die Entw. unseres Landes.

10 Die Entstehung der Klassen und des Staates
a) Die historische Notwendigkeit der Entstehung der Klassen und des Staates.
b) Beispiele für den Klassenkampf in den einzelnen Gesellschaftsformen.

11 Der Staat als Machtinstrument der herrschenden Klasse
a) Der Staat, der wichtigste Teil des Überbaus.
b) Beweisen Sie dieses an den Funktionen und Aufgaben der Machtorgane der DDR.