Sponsorenlauf hilft helfen – 1600,- € für den Ambulanten Hospizdienst

Schüler des Eldenburg-Gymnasiums übergaben große Spende an Einrichtung am Rostocker Klinikum
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Stolze 1600,00 € konnten Schüler und Förderverein dem Rostocker Hospizdienst übergeben.

Einen großen symbolischen Scheck konnten die Mitglieder der Schülervertretung und der Schulförderverein des Gymnasiums am letzten Donnerstag den Vertreterinnen des Ambulanten Hospizdienstes am Klinikum Süd in Rostock überreichen. Das Geld für die große Spende hatten Schüler und Lehrer im vergangenen September beim alljährlichen Sponsorenlauf der Schule gesammelt. Dabei ist es nun schon gute Tradition, dass ein Teil der eingegangenen Spenden einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt werden und ein weiterer Teil kommt den Klassen bzw. dem gemeinsamen Schulleben zugute. Und wie jedes Jahr haben auch dieses Mal wieder die Schüler Vorschläge gesammelt, wer denn von dem Geldsegen profitieren sollte. Wichtig war ihnen dabei oft, dass es Menschen in Not oder schwierigen Situationen geholfen werden soll. Gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins wurde dann beschlossen, den Hospizdienst zu unterstützen. Ausschlagebend für die Entscheidung war auch, dass es Einrichtungen aus der Region sein sollten und dass das Geld auch kleineren Institutionen bei ihrer Arbeit helfen sollte.

Frau Ledwa und ihre ehrenamtliche Kollegin stellten den im Atrium versammelten Schülern die Arbeit des Dienstes vor, erklärte auch, warum sie sich persönlich dafür entschieden hat, Sterbenden und ihren Familien in der letzten Zeit des Lebens beizustehen. So vermittelt sie den Familien Kontakte zu den über 40 ehrenamtlichen Begleitern, die dann den Sterbenden und den Familien oft auch in ganz alltäglichen Schwierigkeiten helfen. Menschen in dieser Situation nicht allein zu lassen, ihnen zuzuhören, vielleicht auch einfach nur ihre Hand zu halten, dies gehört genauso dazu, wie die Gewährleistung der Betreuung, wenn die Angehörigen der Sterbenden auch einmal Zeit für sich brauchen oder Termine wahrnehmen müssen.

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Nach dem Vortrag zeigten die vielen gesammelten Fragen das große Interesse

Viele Schüler  haben nach der kurzen Einführung die angebotene Möglichkeit genutzt, den beiden Frauen ihre Fragen auf Karten notiert zu übergeben. Die große Menge der Fragewünsche ließ sich in der verbliebenen Zeit gar nicht bewältigen, sodass die beiden sie dann mitgenommen haben mit der Zusage, sie schriftlich von Rostock aus zu beantworten. Die Fragen und Antworten werden dann auf der Homepage des Gymnasiums veröffentlicht.