Lübzer Kollegium wieder in Klausur

Es ist ein fester Bestandteil der Lernkultur und Fortbildungskultur am Eldenburg-Gymnasium, dass die Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig in Klausur gehen. An den letzten beiden Ferientagen, 23. und 24.04.2019, war es wieder soweit. Nachdem in den letzten beiden Schuljahren im Schulentwicklungsprogramm „Schulen zum Leben“ mit Unterstützung von Prof. Klaus Zierer vor allem am kollegialen Verständnis zur Unterrichtskultur und an den Haltungen gearbeitet wurde, stand in diesem Jahr wieder die konkrete Unterrichtspraxis im Mittelpunkt. Dabei ging es vor allem um Klarheit und Schärfung der GLUE-Angebote (Geöffnete Lern- und Unterrichtseinheiten).

Breesen April 2019

Sowohl der eingeleitete Generationswechsel im Kollegium als auch die Auswertung der regelmäßig erfolgten Schülerfeedbackrunden machen es notwendig, gemeinsam und kontinuierlich nach weiteren qualitativen Verbesserungen zu suchen. Ziel aller Unterrichtsangebote am Eldenburg-Gymnasium ist es schließlich, keine Lerner beim Lernen zu verlieren und gleichfalls alle Lehrpersonen beim Lernen und bei der Unterrichtsentwicklung aktiv mitzunehmen. Wie in den vergangenen Jahren auch, konnten Elternvertreter an diesem Prozess teilnehmen. In diesem Jahr nahm Herr Mohr aus der Schulelternvertretung dieses Angebot wahr und war als interessierter Beobachter zu Gast.

Der Dienstagvormittag stand zunächst ganz im Zeichen der kollegialen Verständigung und Reflexion. Jede Lehrperson hatte die Möglichkeit, seine Beobachtungen, Fragen, Meinungen und Veränderungsideen zu GLUE einzubringen. Die Ergebnisse, durch Moderatoren zusammen getragen,  waren die Grundlage und Richtlinie für die danach einsetzende eineinhalbtägige Teamarbeit an neuen GLUE-Einheiten für die Jahrgänge 7, 8 und 9. Die dabei entstandenen Unterrichtssequenzen werden im kommenden Schuljahr in den GLUE-Klassen erprobt.

Seit vielen Jahren wird der Schulentwicklungsprozess von Kolleg*innen des IQ M-V unterstützt. In diesem Jahr haben Frau Eisenhardt und Herr Schön als Gutachter beraten: „Dass sich eine Schule so bewusst und kontinuierlich immer wieder neue Ziele für eine höhere Unterrichtsqualität setzt und diese dann auch energisch verfolgt und umsetzt, ist herausragend und vorbildhaft. Deshalb freuen wir uns immer, wenn wir mit diesem Kollegium zusammenarbeiten dürfen. Besonders beeindruckt uns, wie die Kolleg*innen Schülerfeedback einfordern, zulassen und dann daraus Probleme erkennen und gemeinsam um Lösungen ringen.“

Das nächste Mal gehen alle pädagogischen Mitarbeiter des Eldenburg-Gymnasiums im August in Klausur. Auch dann wird es wieder mit dem Blick auf das Lernen der Schüler*innen um die gemeinsame Planung von Unterrichtseinheiten gehen – wir bleiben dran.