Grenzräume in Europa – leider wieder aktuell

Im Rahmen des landesweiten Projekttages beschäftigten sich die Klassen 11b und 11c mit der Frage von Grenzräumen in Europa. Als Referentin gab Frau Dr. Pingel Schliemann einen umfassenden Einblick in dieses Thema aus historischer Perspektive. Im Zentrum standen hierbei die konkreten Folgen der Trennung für die Menschen in Deutschland und Europa nach 1945. Das Grenzräume trennen, Vorurteile begünstigen und persönliche Freiheiten beschränken, stellte sie  eindrucksvoll  mit vielen biografischen Beispielen und Bildmaterialien dar. Der Fokus lag hier auf der innerdeutschen Grenze, die vor 30 Jahren im Zuge der “Friedlichen Revolution 1989″ und damit nach 28 Jahren ihrer Existenz fiel. Die Tatsache, dass aktuell erneut Grenzräume von mehreren hundert Kilometern Länge in Europa entstehen, machte alle Zuhörer nachdenklich. Vor dieser Folie diskutierten die EGLianer im Anschluss über die gegenwärtige Bedeutung und den Wert von Freiheit, Selbstverwirklichung, Sicherheit und Individualität ebenso, wie über die Fragen nach der  Bedeutung Europas für jeden Einzelnen, den Wert einer demokratischen Grundordnung und Möglichkeiten, wie sich diese schützen lässt.

Ausgestattet mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen, ging es dann zur Juniorwahl, die wie schon in den vergangenen Jahren auch an diesem Tag durchgeführt wurde.