Schnappschüsse

  • content-1464629538Mit-Argumenten-Stärke-gezeigt-a HOMEPAGEZierer-2-lübzcontent-1464629532Mit-Argumenten-Stärke-gezeigt-b HOMEPAGETheaterprobe-2016  HOMEPAGEcontent-1464629550BO- Tag 25.3.2017content-1464629534Volleyball-2016-12content-1464629551Theaterprobe-2016JD Fr. ThesdorfTheaterprobe-2016  HOMEPAGEVolleyball-2016-2 HOMEPAGEcontent-1464629553content-1464629535LehrerMit-Argumenten-Stärke-gezeigt-c2 HOMEPAGEcontent-1464629548content-1464629536content-1464629544content-1464629545content-1464629533Stadtführer-einfach-2 HOMEPAGEcontent-1464629542content-1464629530Volleyball-2016-2 HOMEPAGEHerr Nagelcontent-1464629539content-1464629552content-1464629541content-1464629540content-1464629546JD Zuschauercontent-1464629547

6. Freiwilligendienst

Was ist ein Freiwilligendienst?Zum Anfang

Ein Freiwilligendienst ist ein soziales Bildungs- und Orientierungsjahr – zusammengesetzt aus einer ganztägigen praktischen Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, Bildungstagen und der pädagogischen Begleitung.
Junge Leute können in den unterschiedlichsten Bereichen einen freiwilligen Dienst leisten. Ziel des Freiwilligendienstes ist es, die sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen zu fördern und weiter zu entwickeln, sowie deren Verantwortung für das Gemeinwohl zu stärken. Sie haben nicht nur die Chance einen Einblick in das Berufsfeld zu erlangen, sondern können aktiv mitmischen und praktische Erfahrungen sammeln.

Wir bieten den Freiwilligendienst an der Schule in Form eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) an.

Was kommt auf dich zuZum Anfang

Als Freiwillige/r arbeitest du ein Jahr lang an unserer Schule, wo du SchülerInnen dabei hilfst, sich aktiv in den Schulalltag einzubringen um ihn bunter und vielfältiger zu gestalten. Du leitest AGs, setzt Ideen der SchülerInnen in gemeinsame Projekte um und unterstützt die Schülervertretung. Im Rahmen des Bildungsauftrages fungierst du als Unterstützer und Entwickler im Ganztagsschulbereich und siehst dich als Bindeglied zwischen Schülerschaft und Lehrerschaft. Des Weiteren sollst du zusammen mit den Freiwilligen anderer Einsatzstellen zur Vernetzung der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern beitragen.

In 25 Weiterbildungstagen bekommst du die nötigen Hilfsmittel an die Hand, um im laufenden Schulbetrieb zu bestehen. Selbstverständlich begleiten wir dich das ganze Schuljahr über und helfen dir bei all deinen Fragen und Problemen.

Weitere Informationen unter www.fsjinmv.de. Jetzt bewerben!

2016/2017 LouiseZum Anfang

Schulsozialarbeit am Eldenburg-Gymnasium

Louise Katzung ist seit dem Anfang des Schuljahres am Eldenburg-Gymnasium als Freiwillige beschäftigt. Und es gefällt ihr hier sehr gut. Sie selber sagt auch, dass es ein großer  Unterschied zu ihrer ehemaligen Schule ist. Das liegt hauptsächlich an der SOL-Methode, die sie sehr gut findet.

Sie selber wohnt hier in Lübz und liest und zeichnet sehr gerne in ihrer Freizeit. Von sich selber sagt sie, dass sie meistens offen auf andere Leute zu geht. Auch mit den Schülern hier versteht sie sich sehr gut. Diese sitzen dann auch in den Pausen bei ihr im Raum und leisten ihr Gesellschaft.

Als Freiwillige hier an der Schule hat sie natürlich auch Aufgaben zu erfüllen. Zu diesen gehören das Beaufsichtigen und die Teilnahme an der SOR Gruppe und am Theater, die Betreuung des Kunstkurses, vieler Projekte und Wandertage. Außerdem beteiligt sie ich an der Organisation des Sponsorenlaufs und des Schulfestes.

Nach dem Jahr am Eldenburg-Gymnasium beginnt sie mit einem Studium für das Lehramt für Kunst und Englisch. Durch dieses freiwillige soziale Jahr erhält sie außerdem extra Punkte fürs Studium.

Sie selbst sagt, dass sie sich für unser Gymnasium entschieden hat, weil sie den Ort schön findet und auch unser Schulsystem hat sie überzeugt her zu kommen. Außerdem findet sie vieles hier neu und anders.

Am Ende ist zu sagen, dass sie froh ist dieses Jahr hier zu verbringen und sie hier auch gut klar kommt und das ist für sie das wichtigste.

Lara Bölk

 

 2015/2016 MerelZum Anfang

Merel de BaatMerel de Baat leistet ihr freiwlliges soziales Jahr (FSJ) in Lübz, wo sie auch ihre Reifeprüfung ablegte LÜBZ

Seit Schuljahresbeginn beschäftigt das Lübzer Eldenburg-Gymnasium mit Merel de Baat wieder eine Freiwillige, die dort ein soziales Jahr absolviert. „Ich will diese Zeit auch nutzen, um mir darüber klar zu werden, ob und – wenn ja – was ich studieren möchte“, erklärte die 18-Jährige im SVZ-Gespräch.

Sie hatte sich am Gymnasium als Leistungsfächer Biologie und Mathematik ausgewählt und ihre Reifeprüfung mit einem Notendurchschnitt von 1,7 bestanden. „Es wäre eine Schande, derartige Ressourcen voreilig zu vergeuden.“ Bei der feierlichen Übergabe der Zeugnisse war sie von Schulleiter Torsten Schwarz gefragt worden, ob sie sich nicht für die freie FSJ-Stelle bewerben wolle. „Das Angebot kam mir gerade recht.“

Im FSJ-Büro stapeln sich Spenden für das Heim in Parchim.

Merel de Baat ist die Tochter holländischer Eltern und hat ihre niederländische Staatsangehörigkeit behalten. Sie ist in Zahren zu Hause. In dem Ortsteil der Gemeinde Gallin-Kuppentin betreibt ihre Familie einen Milchhof, dessen 300 Tiere überwiegend auf der Weide gehalten werden. „Unsere Rekord-Kuh Maxima hat gerade die 100-000-Liter-Marke übertroffen.“ In der Gemeinde Gallin-Kuppentin engagiert sich Merel de Baat in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Im Schulbüro der FSJ-lerin stapeln sich beachtliche Mengen an nützlichen Dingen, die von Schülern, Eltern und Lehrern gespendet wurden: Spielzeug, Staubsauger, Fahrräder, Töpfe, Pfannen und Küchengeräte. „Einmal pro Woche fahren wir mit den Spenden zum Asylbewerberheim nach Parchim und erfragen, wo der Bedarf aktuell besonders groß ist.“ Es sei jedes Mal eine große Freude, wenn jemand etwas vorbeibringe, was noch in gutem Zustand ist und vielleicht gebraucht wird.

Die FSJ-lerin engagiert sich im Eldenburg-Gymnasium gegen Rassismus. „Wir sind eine Schule mit Courage.“ Außerdem will Merel de Baat eine Art Wettkampf etablieren, wobei Lehrer und Schüler die gleichen Chancen haben sollen. Auch die Sporthallenkonzerte mit Bands aus der Region will sie wiederbeleben. „Und irgendwann weiß ich dann plötzlich, was ich beruflich machen möchte“, zeigt sie Zuversicht.        Horst Kamke

2014/2015 PatriziaZum Anfang

Fit für das freiwillige soziale JahrPatrizia

Ich heiße Patrizia Aylin Schütz bin am 6. Juni 1996 geboren und lebe derzeit bei meinen Eltern in Krakow am See. Meine Hobbies sind Fußball, wo ich aktiv Spiele in der Kreisoberliga der Männer pfeife. Dazu kommt das ich ein Mitglied des Krakower Karnevalvereins bin und dort in der Prinzengarde tanze. Ich bin ein sehr offenes und aufgeschlossenes Mädchen, dass gerne Kontakt zu anderen Menschen hält und deswegen auch den Berufsweg als Lehrer einschlagen möchte. Zurzeit mache ich mein FSJ am Eldenburg Gymnasium in Lübz und habe mich hier gut eingelebt. Die Lehrer sind sehr nett und hilfsbereit und freuen sich über meine aktive Teilnahme am Schultag. Ich habe schon einige gute Kontakte zu Schülern geknüpft und werde von allen respektiert. Meine Aufgaben sind die Betreuung der Bibilothek und Hilfestellung der Organisation von Schulveranstaltungen, Projekten, Freizeitkursen und außerschulischen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Klassenfahrt der 8.Klasse nach Zinnowitz. Nach meinem FSJ möchte ich gerne ein Studium in Rostock oder Leipzig anfangen, da mich diese beiden Städte sehr ansprechen. Ich möchte gern ein Lehramt für Biologie und Deutsch studieren. Ich habe die Zusammenarbeit mit Kindern schon immer sehr geschätzt und deswegen auch mehrere Praktikas im Kindergarten während meiner Schulzeit absolviert. Meine derzeitige Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ich hoffe ich kann noch viele schöne Erlebnisse an dieser Schule genießen. Dieses FSJ wird mich meinem Ziel Lehrer zu werden ein Stück näher bringen, weil es mir einen guten Einblick in den Alltag einer Schule bietet. Ich kann viele praktische Erfahrungen sammeln, die ich auch in meinem späteren Berufsleben anwenden kann.

 

2013/2014 AlessaZum Anfang

Alessa Bär leistet ein freiwilliges soziales Jahr am Lübzer Eldenburg-Gymnasium. Foto: Horst Kamke

Freiwillig ein Jahr lang sozial engagiert

Alessa Bär, neue FSJ-lerin am Lübzer Eldenburg-Gymnasium, möchte bewährte Aktivitäten fortführen

Das Lübzer Eldenburg-Gymnasium hat pünktlich zu Beginn des Schulunterrichtes nach den Sommerferien eine neue Freiwilige für die Ableistung eines sozialen Jahres (FSJ): Alessa Bär. Die 19-Jährige stammt aus dem Raum Hannover und hat dort auch in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. „Danach wollte ich mir eine Zeit der Orientierung gönnen und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen sammeln“, sagt sie. Als wertvoll für ihr Bestreben, sich „selbst auszuprobieren“, sei ihr der FSJ-Dienst erschienen, wofür sie aber für sich in Niedersachsen keine entsprechende Stelle fand. Deshalb habe sie über die Landesgrenzen hinausgeschaut, sich bundesweit beworben und sei schließlich am Lübzer Gymnasium fündig geworden: „Nach dem Vorstellungsgespräch im Mai waren wir uns schnell einig.“ Der Einstieg in ihren „total schönen Dienst“ funktionierte wie im Bilderbuch. Alessa Bär bekam mit Gerhard Vorhauer als dem Vorsitzenden des Schulfördervereins einen engagierten pädagogischen Betreuer und konnte außerdem in Lübz die Wohnung ihres Vorgängers Lukas Worm übernehmen. Alessa fühle sich auf ihren Dienst gut vorbereitet.

Die 19-Jährige möchte auf jeden Fall die bewährten Aktivitäten fortführen, die das Lübzer Gymnasium betreibt und seinen Dienstleistenden anvertraut. Als Beispiele nannte die Freiwillige das alljährliche Bandfestival, den Debattier-Wettbewerb, den Schulchor, die Arbeitsgemeinschaft Schulchronik oder die Truppe, die den Internet-Auftritt des Gymnasiums betreut. Als eigenes Angebot möchte sich Alessa unter anderem im Sportbereich engagieren und Vergleichswettkämpfe mit anderen Schulen organisieren, obwohl sie sich eher im naturwissenschaftlichen/technischen Sektor zu Hause fühlt: „Dieser Bereich ist am Lübzer Gymnasium jedoch gut betreut.“ Für die Zeit nach ihrem Freiwilligendienst schwebt ihr vor, am liebsten Philosophie zu studieren oder ein Lehramt anzustreben.

Quelle: Horst Kamke, SVZ vom 12.08.2013

 

2012/2013 LukasZum Anfang

Lukas Worm setzt sich für die Belange der Schüler am Eldenburg-Gymnasiumin Lübz ein und plant verschiedene Projekte mit den Jugendlichen. FOTO: NAHO

Ein Lübzer für zwölf Monate

Im vergangenem Jahr kam Lukas Worm in die kleine Stadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim, um hier seinen einjährigen Freiwilligendienst zu absolvieren. Seit September ist der 19-Jährige nun am Eldenburg-Gymnasium in Lübz tätig. Eigentlich hat er überall seine Finger drin. Er unterstützt die Lehrer bei ihren Aufgaben, gibt unter anderem Sportkurse, organisiert den Band-Abend oder ist für die Sponsoren verantwortlich. Besonders am Herzen liegen ihm die Projekte, die er mit den Schülern durchführt. Nach seinem freiwilligen sozialem Jahr plant Lukas Worm nicht gleich in seine Heimatstadt Neuhaus an der Elbe in Niedersachsen zurückzugehen. Er hofft auf einen Studienplatz für Lehramt in Rostock.

Quelle: Nadja Hoffmann, Schweriner Volkszeitung

 

2011/2012 Sophia & TinaZum Anfang

Frauenpower für Lübz’ Gymnasium

Neues FSJ-Team startet durch: Tina Bergmann und Sophia Wormstädt bringen Karneval-Feeling an die Schule

Sie bringen neuen Schwung ans Eldenburg Gymnasium: Sophia Wormstädt und Tina Bergmann sind die neuen FSJ-ler an der Lübzer Schule. Die 18-jährige Ludwigslusterin und die 19-jährige Goldbergerin werden ein Jahr lang mit Kursen den Ganztagsunteiricht bereichern. Bevor sie ihren Freiwilligendienst begannen, kannten sich beide nicht. Jetzt sind sie ein Team. „Die Chemie stimmt. Das hat von Anfang an gepasst”, sagt Tina. Und das kommt nicht von ungefähr: Die beiden verbindet eine besondere Leidenschaft. „Karneval ist unsere Welt. Egal, worum es gerade geht, wir kommen immer auf das Thema”, sagt Sophia und lacht. Klar, dass auch die Schüller etwas davon haben sollen. In Tanzkursen wollen Sophia und Tina die Gymnasiasten für ihr liebstes Hobby begeistern. Wir versuchen die Mädels zu motivieren, so dass der ein oder andere Auftritt zur Weihnachtszeit drin ist”, sagt Tina. Das scheint ganz gut zu klappen: Die Schnupperkurse waren gut besucht. Mittlerweile sind daraus richtige Freizeitkurse geworden. Sechs Mädchen aus den Klassen 7 und 9 sind beim Showtanz dabei. Für sie steht wöchentlich eineinhalb Stunden Training auf dem Programm. Vom Tanzschritt bis zur Hebefigur – wie es funktioniert, lernen sie von Tina und Sophia. „Das macht uns riesen Spaß und wir haben das Gefühl, den Mädchen auch”, sagen die beiden Profis. Bei diesem Kurs soll es nicht bleiben: “Wir machen uns Gedanken, was wir noch alles veranstalten können”, sagt Sophia. Sie wollen zum Beispiel alle zwei Monate ein Special anbieten: Vom Backen bis zum Sportturnier erwarten die Schüler hier vielfältige Aktionen mit den FSJ-ler-innen. Als Nachfolgerinnen des FSJ-Duos Christoph Herrmann und Johann Dühring übernehmen sie aber auch bereits etablierte Projekte: Sie bereiten nicht nur den Bandabend vor. Auch das Schulradio wird von den beiden betreut. Immer montags treffen sich die jungen Frauen mit vier Jungs aus den 8. Klassen, um das Radioprogramm auszutüfteln.
Sophia und Tina haben sich bewusst für ein FSJ am Lübzer Gymnasium entschieden. Während Sophia ohnehin ein Lehramtsstudium anstrebt, bietet Tina das FSJ Zeit, sich zu orientieren. „Ich möchte etwas im sozialen Bereich studieren. Aber noch ist alles offen”, sagt sie. Bis es für beide an die Uni geht, gibt jedoch die Schulklingel noch ein Jahr lang den Takt für die Karneval-Fans vor.

Quelle: Antje Bernstein, Schweriner Volkszeitung

 

2010/2011 Johann & ChristophZum Anfang

Aktivitäten und Projekte

  • Klassenfotos und Türschilder
  • Begleitung Chorlager und Unterstützung des Chores
  • Monatlicher Grilltag
  • Täglicher Milchverkauf auf dem Schulhof
  • Erstmals tägliches Schülerradio
  • 2 Volleyballkurse
  • 2 Fußballkurse
  • Schülerausweise erstellen
  • Inventarisierung der gesamten Schule
  • 5. Bandabend mit hohem Besucherrekord, 6. Bandabend
  • Verantwortung für die Freizeiträume
  • Mitplanung beim erstmaligen Berufs- und Studieninformationstag am 26.03.

2009/2010 Oli & SaschaZum Anfang

Back to School (09.09.2009)

Zurück in die Schule – so war nicht nur das Thema der ersten Englischstunden in den 8. Klassen am Eldenburg-Gymnasium, nein, es war die Realität. Die Sommerferien sind für die Schülerinnen und Schüler (und natürlich auch für die Lehrer) schon fast Vergangenheit, und nur schöne Urlaubsfotos oder die Sonnenbräune erinnern noch an die herrlichen Wochen.

Auch wenn es in der Bildungslandschaft – nicht nur in unserem Bundesland – immer wieder Unzufriedenheit und Unverständnis gibt, so sind doch alle Beteiligten am EGL gut vorbereitet in das neue Schuljahr gestartet. Besonders aufregend war der erste Schultag jedoch für die „Neuen“, die Schüler der 7. Klassen. Durch Schnuppertag und erste Elternversammlungen im alten Schuljahr gab es zwar schon eine gewisse Orientierung für Kinder und Eltern, und doch war es ein neuer Schritt für sie. Zurzeit lernen 73 Mädchen und Jungen in den Klassen 7a,b und c unter Leitung ihrer Klassenlehrerinnen Frau Kröll, Frau Wende und Frau Jung.

Neu an unserer Schule sind auch die beiden jungen Männer, die uns Lehrern, aber vor allem auch den Schülern, hilfreich zur Seite stehen. Sascha Finck ist 19 Jahre alt und hat gerade sein Abitur am EGL abgelegt. Er möchte später ein duales Studium im Maschinenbau, Fachrichtung Fahrzeugtechnik, aufnehmen und absolviert vorher ein 7- monatiges Praktikum bei uns. Oliver Schmidt, von allen liebevoll Olly genannt, ist ebenfalls 19 Jahre alt und Abiturient und arbeitet bis zum 31.7. 2010 als FSJler. Danach möchte er Lehrer werden, wahrscheinlich für Geschichte, Sozialkunde und AWT. Als Ansprechpartner für Lehrer und Schüler planen sie u.a. Projekte wie das Schülerradio. Hier sollen einmal pro Woche Sendungen über Neuigkeiten ausgestrahlt werden, um die Transparenz an der Schule zu fördern.

Neben dem Unterricht in den Fächern, der natürlich den Vorrang hat, konnten die Schüler in diesem Schuljahr trotz der eingeschränkten Vorgaben aus einem interessanten Angebot zusätzliche Aktivitäten wählen. Für die Freizeitgestaltung im Ganztagsschulbereich stehen montags Volleyball, Alltagschemie, Theater, Chor und „Man ist, was man isst“ zur Verfügung. Außerdem arbeiten hier als Partner auch wieder die Musikschulen mit. Im Wahlpflichtbereich der 9. und 10. Klassen gibt es Kurse in Geschichte, Umwelt, Informatik Studienorientierung, Schülerzeitung und den Chor. Nicht zuletzt werden über „Schule plus“ die Schülerfirma „Technica“ oder die Turmeulen aktiv oder die Chronik geschrieben.

Die Voraussetzungen für ein interessantes und lehrreiches Schuljahr sind geschaffen, nun gilt es für jeden, auch für den entsprechenden Lernerfolg zu arbeiten!

Quelle: Schweriner Volkszeitung

 

2008/2009 Stephan & MartheZum Anfang

Verrückt nach Schule 10.11.2008

Das Klingelzeichen schellt zum Stundenende. Auf den Gängen des Eldenburg-Gymnasiums zieht Leben ein. In Scharen strömen Kinder aus den Klassenzimmern. Auf ihrem Weg in die Pausenhalle kommen sie an einem Raum vorbei, dessen weit geöffnete Tür zum Hineinschauen einlädt. Gelbe Wände strahlen Freundlichkeit und Wärme ab, neben Schreibtischen und Bücherregalen findet auch eine gemütliche Couch ihren Platz – ein Raum zum Wohlfühlen.

Hier haben Marthe Waburg und Stephan Siebert das Büro eingerichtet, in dem sie einen Großteil ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) verbringen werden. Ein Novum hier zu Lande: “Wir sind die ersten in Mecklenburg-Vorpommern, die ein FSJ an einer Schule absolvieren”, berichtet die 18 Jahre alte Belowerin. Von ihrem Vater erfuhr sie vom “Kinderring Berlin”, einem Trägerverein, der es jungen Menschen ermöglicht, sich weitere soziale Kompetenzen in einem freiwilligen Jahr an einer Schule anzueignen und sich für das anstehende Berufsleben zu orientieren. Zugleich organisiert der Kinderring Seminare und kümmert sich um die Versicherung der jungen Leute. Aber auch dem Förderverein des Gymnasiums ist es zu verdanken, dass die beiden Ex-Schüler noch ein Jahr in ihrem “zweiten Zuhause” dran hängen können.

Ansprechpartner bei schulischen Problemen

Eine knappe Minute ist seit dem Pausenzeichen vergangen, da drängen vier Knirpse in das Zimmer. “Wir haben eine Freistunde. Dürfen wir in die Sporthalle?”, fragt ein Junge in die Runde. Nach einem kurzen Blick auf den Stundenplan verrät Stephan Siebert: “Nein, in der Halle ist jetzt Unterricht.” Statt dem runden Leder nachzujagen, werden die Kinder die Zeit in der Pausenhalle, der Bibliothek oder dem Internetcafé verbringen. Auch wenn ihnen die beiden FSJ-ler dieses Mal nur wenig helfen konnten, werden sie irgendwann wieder in der Tür stehen. “Zu uns können die Schüler immer kommen, wenn sie ein Problem haben oder einfach nur reden wollen. Wir hören ihnen zu und geben Ratschläge. Schließlich waren wir vor gar nicht langer Zeit selber Schüler”, erklärt Marthe Waburg ihren guten Draht zu den Jugendlichen. Ein Beleg dafür: 350 Schüler gehen ans Eldenburg-Gymnasium, fast jeden einzelnen von ihnen kennen die beiden mit Namen.

Für die FSJ-ler ist das zusätzliche Jahr am Gymnasium ein Glücksfall. “Endlich können wir an der Schule das machen, wozu wir in den vergangenen zwölf Jahren keine Zeit hatten”, sagt Stephan Siebert. “Wir haben den Schulbesuch nie als schlimme Zeit empfunden und waren gerne hier”, fügt der Lübzer an. Ihre Liebe für die Schule wuchs in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich und fand ihren Höhepunkt in den Vorbereitungen für den letzten Schultag. “Wir haben eine Woche lang alles in der Sporthalle vorbereitet und in der Zeit auch dort geschlafen”, berichtet Stephan Siebert. Da kam es vor, dass sie vom morgendlichen Weckruf des Hausmeisters aus den Träumen geholt wurden. An Gemütlichkeit mangelte es nicht: “Wir hatten sogar einen Fernseher und haben uns eine eigene Satelliten-Schüssel aufgebaut”, erzählt er.

Große Pläne: Bandabend und Verkauf von Schulmilch

Diese Episode gehört der Vergangenheit an. Längst haben sie neue Pläne geschmiedet. Momentan stehen sie den Schülerfirmen mit Rat und Tat zur Seite, leiten Projektkurse in Fotografie und Webdesign und organisieren einen Bandabend. “Außerdem wollen wir demnächst Schulmilch verkaufen”, fügt Marthe Waburg an. Mit ihren Ideen stehen die beiden Ex-Schüler nicht alleine da. Gerd Vorhauer, Lehrer für Geschichte und Französisch und Mitglied im Förderverein, betreut sie während der kommenden Monate, ehe sie ihre Schule dann endgültig verlassen müssen. Doch soweit wollen Marthe Waburg und Stephan Siebert noch gar nicht denken. Dazu bleibt auch wenig Zeit: Das Klingelzeichen zur nächsten Pause ertönt. Drei Halbwüchsige stürzen durch die weit geöffnete Tür in den gemütlichen Raum, die nächsten Fragen prasseln auf die FSJ-ler ein. Selbst heute – an seinem 19. Geburtstag – wird Stephan Siebert am Schreibtisch gegenüber von Marthe Waburg sitzen und alle Fragen geduldig beantworten. Für manche Schüler scheint die Zeit still zu stehen.

Quelle: Schweriner Volkszeitung

Aktivitäten und Projekte

  • 1. Bandabend / 2. Bandabend in Zusammenarbeit mit Technica und den 12. Klassen
  • Backen und Kochen in der Lehrküche
  • Einrichtung eines Bandraumes (R 133)
  • “All you need is Beat” – Ausstellung zur Jugendkultur in der DDR in Zusammenarbeit mit G. Vorhauer
  • Exkursion: Deutsches Hygiene Museum Dresden
  • Aktion gegen Vandalismus an unserer Schule
  • Klassenfotos und Türschilder
  • Schülerausweise erstellen
  • Schulkleidungsverkauf und Modenschau in Zusammenarbeit mit der SV
  • Schulmilchverkauf in Zusammenarbeit mit der SV
  • Wettbewerb: “Zeigt her eure Schule 2009″ in Zusammenarbeit mit Philipp Hein (SV), G. Vorhauer, K. Rust, K. Bredow, F. Waburg, M. Wende, R. Bühring
  • Einrichtung/ Betreuung der Bibliothek in Zusammenarbeit mit K. Rust, Frau Lerch,, Frau Neldner
  • Einrichtung/ Betreuung der Lehrküche in Zusammenarbeit mit B. Brügmann
  • Aufsichten: Sporthalle, Internetcafè
  • Leitung von AG-Kursen: Webdesign, Fotografie, Schülerfirma Technica Light & Sound S-GmbH
  • Austauschfahrt nach Frankreich teilgenommen
  • Mitorganisation und Durchführung des 4. Schüfitreffen in Salem in Zusammenarbeit mit der RAA M-V e.V.
  • CD-Produktion der Schülerband SMB (Sascha, Michel, Bunk)
  • Erstellung und Aktualisierung der Schulhomepage, Übergabe und Einarbeitung
  • Schaffung von Freizeit- und Medienraum
  • 1. Flohmarkt am EGL 16.05.2009 in Zusammenarbeit mit den Lübzer Turmeulen und den 11. Klassen
  • Grilltag: Jetzt gehts um die Wurscht, Frühstück und Mittag
  • Erstellung einer Mediathek für den Medienraum (Aufarbeitung von Videos und DVD’s)
  • Wandertag mit der 8a teilgenommen (Kletterpark)
  • Ausflug in das Technologiezentrum Wietow mit der Solargruppe
  • Unterstützung: Theaterkurs 2008, Theaterkurs 2009, “Schule macht Zeitung macht Schule”, Festwoche “60 Jahre Abitur”, Infoveranstaltung Schülerrat, Jugend debattiert, Podiumsdiskussion mit dem Bildungsminister H. Tesch, Begrüßungsfest im Weichnachtspezial, Tag der offenen Tür
  • Solar@EGL
  • MBN-Fahrt in den Teutoburger Wald zum Thema Varusschlacht
  • Kursfahrt nach Weimar mit Schülern der 11. Klassen