Fair gewinnt: Soccer-Tour erneut am Lübzer Gymnasium zu Gast

Am 31. März rollt der Ball in der Sporthalle – Eldenburg-Gymnasium erneut Gastgeber für Straßenfußball-Turnier.

Soccer 2020

Die Sporthalle wird am 31. März wieder beben“, kündigte der einstige Champions-League-Sieger René Tretschok bei einem Besuch im Lübzer Gymnasium an. Der ehemalige Bundesliga-Spieler ist heute Vizepräsident für internationale und nationale Beziehungen bei der Deutschen Soccer Liga und war am Dienstag zu Gast in der Eldestadt, um für die diesjährige „Fairplay Soccer Tour“ zu werben. Hierbei betonte der Fußballprofi, dass die Soccer-Tour weniger eine Sportveranstaltung, doch vielmehr ein Bildungsprojekt ist. „Fairplay“ ist das Zauberwort, das über dem Gesamtprogramm steht.

„Die Teilnehmer sollen durch respektvollen Umgang miteinander gewinnen“, so Tretschok bei dem Treffen mit Schülern, Lehrern, Sponsoren und Bürgermeisterin Astrid Becker in der Lübzer Schule. Seit 2017 findet im Gymnasium das Fairplay-Soccer-Turnier statt – es handelt sich um einen mitunter von der Sparkasse Parchim-Lübz gesponserten Wettbewerb im Straßenfußball.

Hierfür können sich alle Kinder und Jugendlichen der Altersklassen sechs bis zehn Jahre, elf bis 13 Jahre, 14 bis 17 Jahre und jüngere Erwachsene in kleinen Teams bis 15 Minuten vor Turnierstart kostenfrei anmelden. Auch im Internet ist das unter www.soccer-tour.de möglich. Das Lübzer Gymnasium trägt zum vierten Mal in Folge eine von sechs Vorrunden in Mecklenburg-Vorpommern aus. Das Qualifikationsturnier ist dann in Rostock. Im Vorjahr meldeten sich für die Spiele in Lübz 81 Teams aus der Region an, 15 Mannschaften qualifizierten sich hierbei für das Bundesfinale, das am Ende der Tour auf Rügen stattfindet.

Die Fairplay Soccer Tour als sportpädagogisches Großprojekt – die Schirmherrschaft übernimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel – feiert dieses Jahr 20-Jähriges. Demzufolge erfreut sich das Projekt immer größerer Beliebtheit, 2019 erfuhr die Initiative Teilnahmerekord. Über 21 000 Kinder und Jugendliche nahmen bundesweit an dem Wettbewerb teil.

Das Regelwerk unterscheidet sich klar vom Profi-Fußball. Gespielt wird auf speziellen „Streetsoccer“-Anlagen, ein respektvolles Miteinander sei das Wichtigste. „Auch eher unsportliche Kinder und Jugendliche können mitspielen. Es geht vorrangig um den Fairplay-Gedanken“, so René Tretschok.

Bei dem Auftakttreffen in Lübz wurde er von Sascha Seide von „Mastercard“ begleitet. Der Sponsor führt den Workshop „fairpayer“ an der Schule durch. Neben den sportlichen Aktivitäten in der Halle wird den Schülern Wissen über den Finanzbereich nähergebracht.

– Quelle: https://www.svz.de/27181222 ©2020