Das Eldenburg-Gymnasium als Partnerschule von Yad Vashem

Nach der Unterschrift Aufstellung zum Fotoshooting (v.l.): Torsten Kröll (Schulamt Schwerin), Gerd Vorhauer (Geschichtslehrer und Yad Vashem -Aktivist), Anna Stocker (Yad Vashem) und Schulleiter Torsten Schwarz v.l.Monika Maria degner

Nach der Unterschrift  (v.l.): Torsten Kröll (Schulamt Schwerin), Gerd Vorhauer (Geschichtslehrer und Yad Vashem -Aktivist), Anna Stocker (Yad Vashem) und Schulleiter Torsten Schwarz v.l. Foto: Monika Maria Degner

Seit dem 15.September 2018 ist unsere Schule eine ICHEIC-Partnerschule. Damit haben wir unsere jahrelange Zusammenarbeit mit der Internationalen Schule für Holocauststudien in Jerusalem auch institutionell verankert und ihr einen neuen Rahmen gegeben. Eine Arbeitsgruppe mehrerer Kolleg/inn/en erarbeitet zur Zeit ein Konzept, um unsere Arbeit zum Thema “Erziehung nach dem Holocaust” zu einem integralen Bestandteil unseres Schulprogramms zu machen. Die Ungeheuerlichkeit des schieren Ausmaßes des Massenmords, die Grausamkeit vieler historischer Zeugnisse und vieler Einzelheiten sind für viele Jugendliche so belastend, dass es ihnen schwer fällt, sich so mit diesem Teil unserer Geschichte zu befassen, dass ihnen daraus ein Lernen für die Zukunft möglich ist.Wenn wir also erreichen wollen, dass unsere demokratische Gesellschaft auch aus der Geschichte des Holocausts lernen kann, dann muss es darum gehen , Schüler/inne/n über das geschichtliche Wissen hinaus einen persönlichen Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen, Empathie mit den Opfern zu fördern.

Die gemeinsamen Ziele unserer Partnerschaft formuliert die Internationale Schule für Holocaust-Studien wie folgt: “Wissen und die Vermittlung von Wissen erfüllt in diesem Zusammenhang zwei unterschiedliche Funktionen: Einerseits dient geschichtliches Wissen dem besseren Verständis der Gegenwart und hilft uns, Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Andererseits erfüllt das Lernen und Wissen insbesondere im Zusammenhang mit der Geschichte des Holocaust aber auch die Aufgabe, der Opfer zu gedenken und die Erinnerung an sie zu bewahren. Lernen über den Holocaust ist somit der Versuch, der physischen Vernichtung nicht den anvisierten „Gedächtnismord“ am europäischen Judentum folgen zu lassen.” In diesem Sinne wollen wir auch in dem langsam wachsenden Netzwerk der ICHEIC-Partnerschulen mitarbeiten.